Mit Tristan Brusch bei der Psychiaterin


Nur mit Klavier und Gitarre bepackt geht Tristan Brusch im Januar und Februar auf Solo Tour und verspricht schrecklich intime und so noch nie dagewesene Shows.

 

Wunderschön melancholisch und triefend vor Schwermut – Tristan Brusch verbindet auf seiner aktuellen EP "Operation am faulen Zahn der Zeit" leisen Punk mit beklemmendem Pop. Die zarten Klänge von Gitarre und Klavier werden von Bruschs gewohnt markanter Stimme kompromisslos vorangetrieben.

 

"Nimm mich so wo wie ich bin und bring mich zum Gesichtschirurgen"

 

Mal leise, mal lauter, besingt Brusch die Oberflächlichkeit der Gesellschaft und die daraus resultierenden Selbstzweifel, falschen Antriebe und Rastlosigkeit.

 

"Schweighöfer hör' auf mir was Vorzuspielen"

 

Im selben Zug kritisiert er die Filmindustrie, denn in welcher Welt läuft schon alles nach Plan und wo bekommt die Prinzessin am Ende immer ihren Prinzen?

 

Im Vergleich zu seinem Debüt-Album "Das Paradies" von 2018 ist der Sound auf seiner neuesten EP um einiges reduzierter und auf das Wesentliche beschränkt, und trotzdem hat man nicht das Gefühl, dass dies seiner Musik in irgendeiner Weise einen Abbruch schafft - ganz im Gegenteil. Viel eher wird Bruschs Musik dadurch viel eindringlicher und emotionaler

 

 

Am 18. Januar könnt ihr Tristan Brusch live im Wizemann in Stuttgart sehen!

  

(c) Tom Kleinschmidt
(c) Tom Kleinschmidt

(c) Leonie Kupferschmidt, Januar 2020