Pudeldame


Früher Northern Lights, heute Pudeldame - die vier Hamburger und Lübecker Musiker um Schauspieler Jonas Nay machen jetzt Musik auf deutsch.

Aber auch Look und Genre haben sich seit 2016 grundlegend verändert.

Von ruhigen Melodien und politischer Korrektheit zu funky Sounds und ironisch verpackten Verschwörungstheorien - und das steht den Jungs richtig gut!

 

Unter neuem Namen veröffentlichten sie 2017 ihre erste EP mit dem Titel Pulsar, die eine Sammlung von fünf Songs ist und eine parodische Antwort auf die versnobte Gesellschaft der Schönen und Reichen ist.

 

 

 

 

Die Texte sind dreckig und verrucht und würden wohl eher mit einem Straßenköter in Verbindung gebracht werden. Doch das Gesamtbild der Band strahlt durch das freche Auftreten so viel Charme aus, dass es eine reine Freude für die Ohren ist und es letztendlich keinen treffenderen Namen als Pudeldame gibt.

 

Die letzten Jahre haben die Vollblutmusiker hauptsächlich im Studio gearbeitet – unter anderem auch, da Sänger Jonas und Gitarrist David damit beschäftigt waren, die komplette Filmmusik für den ARD Auswanderer-Epos „Der Club der singenden Metzger“ von Regisseur Uli Edel, zu komponieren. Hierfür spielte Nay auch die Hauptrolle.

 

Während der Studiozeit fanden sie zu ihrem jetzigen Sound, der sich nicht so einfach in eine Genre-Schublade stecken lässt. Aus dem rockigeren Sound, der noch auf Pulsar vertreten war, wurden Funky Electro und mitreisende Beats, die auf Gitarrenarrangements, Synthesizer und Neue Deutsche Welle treffen. Selber beschreiben sie ihren Stil einfach als Postmodern Lollipop und wollen vor allem eins: Freshness spreaden!

 

Zurück aus dem Studio veröffentlichten Pudeldame Ende 2019 mit „Egalität“ ihre erste Single seit 2017 und die macht richtig Lust auf die schon angekündigten Releases und die anstehende Deutschland-Tour im Frühjahr 2020.

 

 

(c) credits management
(c) credits management

Vocals - Jonas Nay

Vocals & Guitar - David Grabowski

Drums - Jon Ander Klein

Bass - Nico Bauckholt


(c) Leonie Kupferschmidt, Januar 2020